Februar 2011
BMU-"Leitstudie 2010" zum Ausbau Erneuerbarer Energien online
27.2. 2011
Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) stellt laut FRANZ ALT seine "Leitstudie 2010" zur Perspektive der Erneuerbaren Energien vor. Die Studie stellt mit dem Stand von Dezember 2010 mehrere Basisszenarien vor, die bis 2050 u.a. verschiedene Annahmen zur Elektromobilität und Nutzung der Atomenergie einbeziehen. Im Ergebnis werden erhebliche "strukturelle Veränderungen" erwartet, um die "nötigen Veränderungen" durchzusetzen.
Links: http://www.bmu.de/files/pdfs/allgemein/application/pdf/leitstudie2010.pdf
http://www.bmu.de/erneuerbare_energien/downloads/doc/47034.php
Winter 2010/2011 in Deutschland zweigeteilt und etwas zu kühl
26.2. 2011
Am 25.2. teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit, dass Deutschland im diesjährigen Winter nach einem sehr kalten und schneereichen Dezember nach dem dem 6. Januar einen milden Winter erlebte. Die kalte Abweichung im Dezember führte zum bundesweiten Ergebnis von "-0,6 Grad Celsius (°C)", was damit um "0,8 Grad unter dem vieljährigen Klimawert von 0,2°C" lag.
" Für Baden-Württemberg verbuchte man ein Temperaturmittel von -0,1°C (0,0°C)", womit hier fast exakt der Normwert (=Basiswerte von 1961-1990) erreicht wurde. Außerdem war es in Baden-Württemberg recht nass.
Atomkonflikt-Simulation mit einem Klimamodell und seine Folgen
25.2. 2011
SPIEGELONLINE schreibt von der Simulation eines Atomkoflikts und seine Folgen. Mit Hilfe des Klimasimulations-Modells "Whole Atmosphere Community Climate Model" (WACCM) formulieren sie die Klimafolgen folgendermaßen: Die Erdoberfläche werde sich "im weltweiten Mittel auf Jahre hinaus um fast zwei Grad abkühlen".
Links: http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,746670,00.html
Streit um das bundesweit erste Klimaschutzgesetz in NRW
24.2. 2011
DER WESTEN berichtete bereits am Vortrag vom Konflikt rund um das geplante, erste Klimaschutzgesetz eines Bundeslandes in Nordrhein-Westfalen (NRW). SPIEGELONLINE greift dies auf und veröffentlicht ein Interview mit Umweltminister Johannes Remmel, der sein Bundesland als erstes "CO2-neutral" bekommen möchte. Das Gesetz birgt den Konflikt mit der örtlichen Kohleindustrie, die ihre Existenz bedroht sieht.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,747528,00.html
Greenpeace weist auf angebliches Zurückhalten von CO2-Speicherkataster-Infos hin
23.2. 2011
Greenpeace weist auf seiner Homepage auf ein vermutetes Zurückhalten von Informationen zur Speicherung von CO2 hin. "Greenpeace ruft alle Parlamentarier auf, die Herausgabe des geheimgehaltenen Berichts einzufordern." Im Kern geht es um die unterirdische Entsorgung von zu viel CO2, die recht umstritten ist.
Link: Greenpeace ruft alle Parlamentarier auf, die Herausgabe des geheimgehaltenen Berichts einzufordern.
Auffallend kaltes Wasser vor der Ostküste der USA
22.2. 2011
Ausgehend von Beiträgen in der WETTERZENTRALE und bei WETTERONLINE weisen nachfolgende Links auf eine auffallende Kaltwasser-Anomalie vor der Ostküste der USA hin. Ob diese einen Zusammenhang mit einer gebremsten Golfstromaktivität haben, ist unklar. Die verlinkten Graphiken sind von UNISYS WEATHER aus den USA.
Links: http://forum.wetteronline.de/showthread.php?t=60634
http://weather.unisys.com/surface/sfc_daily.php?plot=ssa&inv=0&t=cur
Streit um das deutsche CO2-Gesetz, vor allem in Schleswig Holstein
21.2. 2011
Die Medien berichten vom Widerstand Schleswig-Holsteins gegen das neue CO2-Gesetz. DIE MÄRKISCHE ALLGEMEINE nennt vor allem das Veto-Recht als Streitpunkt, also eine Ausstiegsklausel, eine Befreiung von der Pflicht, CO2 unterirdisch lagern zu müssen. Gegen dieses generelle Widerspruchsrecht wendet sich Bundesumweltminister Röttgen, der auf eine Vertragssicherheit hinarbeitet.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/0,1518,746774,00.html
Das Klima-Fahrrad, ein Kirchenprojekt mit dem "Pedal Electric Cycle"
20.2. 2011
Gestern startete die Nordelbische Kirche (NEK) ihre Klima-Kampagne mit dem "Pedal Electric Cycle", um ihren Beitrag für das Sparen von unnötigen Emissionen zu leisten. Wie OSTHOLSTEIN-MEDIAQUELL berichtet, sei es das Ziel "den CO2-Ausstoß bis zum Jahr 2015 verglichen mit dem Jahr 2005 um 25 Prozent zu senken".
Klimaverhalten.de setzt sich mit den Initiatoren von KIRCHE FÜR KLIMA in Verbindung.
Links: http://ostholstein.mediaquell.com/2011/02/19/klima-fahrrad-in-rendsburg-vorgestellt/
USA: Republikaner blockieren weitere Geldmittel für Klimaschutz
19.2. 2011
Verschiedene Onlinemedien schreiben heute von der Blockade-Haltung der Republikaner für den Klimaschutz, indem die amerikanische Umweltbehörde EPA im Kampf gegen die globale Klimaerwärmung keine weiteren Geldmittel erhält.
Links: http://www.ad-hoc-news.de/us-republikaner-blockieren-mittel-fuer-klimaschutz-und--/de/News/21936194
Studie erwartet größeres Auftauen der Permafrostböden
18.2. 2011
Bereits am 17.2. wies YAHOO auf eine neue US-Studie der Universität Colorado, die ein Auftauen der Permafrostböden um "bis zu zwei Drittel" im Jahre 2200 erwartet, wenn die Temperaturen um zwei bis drei Grad steigen. Der zuständige Wissenschaftler, Professor Schäfer, mahnt eine weitere Reduzierung der Emissionen an, als bisher berechnet.
Links: http://cires.colorado.edu/science/spheres/snow-ice/permafrost.html
http://nsidc.org/news/press/20110216_permafrost.html
http://de.news.yahoo.com/26/20110217/tsc-neue-studie-stellt-klimaschutzziele-dd61bdb.html
Neues zum Klimawandel und den Niederschlägen
17.2. 2011
Die Portale WISSENSCHAFT und SPON berichten über zwei neue Studien, die sich mit dem Zusammenhang zwischen Klimawandel und Niederschlägen auf der Nordhalbkugel beschäftigt haben. Als Fazit scheint festzustehen, dass ein Zusammenhang besteht, im Falle höherer Temperaturen (durch menschliche Emissionen) auch stärkere Niederschläge zu bekommen.
Links: http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/312995.html
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,746153,00.html
CO2-Emissionshandel in der Krise
16.2. 2011
Vor vier Wochen sind laut YAHOO Emissionszertifikate "gehackt" und im Wert von 30 Millionen Euro weiterverkauft worden. Diese Daten"attacke" hat nicht nur den Handel mit Verschmutzungszertifikaten fast lahmgelegt, sondern auch viel Kritik am System dieses Klimaschutz-Marktplatzes hervorgerufen. Die Regularien seien zu verbessern, vor allem wenn weitere Branchen in den Handel einbezogen werden.
Link: http://de.finance.yahoo.com/nachrichten/Stromkonzerne-bangen-ftd-2657027943.html?x=0
Extreme Niederschläge in Deutschland ab 2040
15.2. 2011
Als wichtigste Information im Sinne des Klimaverhaltens kann die heutige Pressemitteilung des DEUTSCHEN WETTERDIENSTES (DWD) zu den "extremen Niederschlägen" in Deutschland ab dem Jahr 2040 bezeichnet werden, weil sie ausdrücklich Anpassungsmechanismen fordert. "Diese Ergebnisse erhöhen den Handlungsdruck, die Vorsorge gegenüber den Folgen des unvermeidbaren Klimawandels zu verstärken“, erklärt Jochen Flasbarth", Präsident des Umweltbundesamtes.
http://de.news.yahoo.com/2/20110215/twl-deutlich-mehr-regen-und-ueberschwemm-4bdc673.html
CO2-Lagerung und ihre Planung in Deutschland
14.2. 2011
Eine EU-Richtlinie fordert die Länder auf, Lösungen für die Lagerung von CO2 zu finden. Die SÜDDEUTSCHE ZEITUNG berichtet heute über geplante Lagerstätten in Deutschland, die unter Klimaschützern sehr umstritten sind, weil die Folgen unerforscht seien. DIE ZEIT beruft sich in ihrem Beitrag auf GREENPEACE-Daten, die eine Karte von möglichen CO2-Endlager-Stätten enthält. In diesem Artikel wird auch die Rechtsstreitigkeit offenbart, ob Informationen zu geplanten Lagerstätten vorab in die Öffentlichkeit dürfen; wofür sich Greenpeace einsetzt.
Links: http://www.sueddeutsche.de/politik/wohin-mit-dem-kohlendioxid-einfach-wegdruecken-1.1059630
http://www.co2-handel.de/article340_11865.html
http://blog.zeit.de/open-data/2011/02/14/greenpeace-co2-endlager/
Sinkender Lebensstandard in Europa infolge Klimawandel
13.2. 2011
FRANZ ALT schreibt in seinem sonntäglichen Newsletter über eine neue Studie, die sich mit den Folgen des Klimawandels in Europa beschäftigt. Danach sinke der Lebensstandard bis 2080, wenn die Warmszenarien tatsächlich eintreffen und beispielsweise die Meerespegel wie befürchtet deutlich steigen und es außerdem zu vermehrten Extremwetter-Ereignissen kommen sollte.