August 2011
Neue Studie: Klimawandel kann sich auf die Psyche auswirken
30.8. 2011
Eine Studie aus Australien von Professor Ian Hickie, einem Hirnforscher, stellt eine Beziehung zwischen dem Klimawandel und der menschlichen Psyche fest. YAHOO und australische Medien zitieren eine Verschlechterung der menschlichen Psyche aufgrund der mit dem Klimawandel einhergehenden extremen Wetterereignisse, die einen direkten Einfluss auf die Menschen haben können.
Links: http://de.nachrichten.yahoo.com/klimawandel-psychische-st%C3%B6rungen-verursachen-152656840.html
http://www.abc.net.au/am/content/2011/s3304211.htm
Interview:
Institut:
http://sydney.edu.au/bmri/research/mental-health-clinical/ianh.php
Sommer 2011 in Deutschland: 16,8°C im Durchschnitt, was +0,5°C "zu warm" bedeutet
29.8. 2011
Der DEUTSCHE WETTERDIENST (DWD) bilanziert einen etwas zu warmen und deutlich zu nassen Sommer 2011 in Deutschland. Mit 16,8°C im Durchschnitt war er 0,5°C wärmer als "normal". Seit 18 Jahren gab es in Deutschland somit keinen Sommer mehr, der als "zu kühl" bezeichnet werden kann. DER SPIEGEL veröffentlicht dazu seine Sicht der Dinge.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,783151,00.html
Buchhinweis: "Wir sind jung und brauchen die Welt"
28.8. 2011
Das UMWELTJOURNAL betitelt sie als "Klimakämpfer". Gemeint ist eine junge Generation von Klimaaktivisten, die im neuen Buch "wir sind jung und brauchen die Welt", von Daniel Boese vorgestellt wird.
Seit einem Jahr leicht sinkender Meerespegel trotz Eisschmelze
27.8. 2011
Die BILDZEITUNG greift die vor kurzem veröffentlichten NASA-Messergebnisse der globalen Wasserstände auf und hebt ein vorübergehendes Sinken des Meerespegels um etwas mehr als einen halben Zentimeter hervor. Entgegen der Erwartungen, dass eine weltweit starke Eisschmelze und die Erwärmung des Meerwassers einen Anstieg bewirken, haben die Naturerscheinungen El Nino und La Nina im Pazifik für eine Verlagerung der Niederschläge in Trockengebiete gesorgt, sodass es länger dauern wird, bis das dort gefallene Wasser wieder in den Kreislauf eingeführt wird.
Links: http://www.bild.de/news/ausland/klimawandel/nasa-meeresspiegel-sinkt-19606368.bild.html
Nordrussisches Eismeer und Nordwestpassage weitgehend eisfrei und schiffbar
26.8. 2011
Die Satellitenbilder zeigen laut DER SPIEGEL ein weitgehend eisfreies und daher schiffbares Nordrussland sowie eine durchfahrbare Nordwestpassage. Im September entscheidet sich zudem, ob die diesjährige Eisschmelze unter dem Minimum von 2007 (mit 4,2 Mio Km²) liegen wird.
Links: http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,782657,00.html
Klimatische Änderungen und kriegerische Konflikte, ein möglicher Zusammenhang
25.8. 2011
Seit gestern tauchen verschiedene Medienberichte auf, die einen möglichen Zusammenhang zwischen Klimaänderungen- oder Schwankungen und Krieg(en) zum Thema haben. DER SPIEGEL titelt zwar von "schlechtes Wetter" und spricht ein paar Zeilen weiter von "Klimaphänomen" El Nino, das mit seinen Folgen (z.B. Überschwemmungen oder Dürre) gewaltsame Konflikte auslösen könne. Andere Beiträge schreiben von "Klima und Krisen" oder "Klimaschwankungen und ... Ausbruch blutiger Konflikte". Tatsächlich machen Klimakapriolen das Leben nicht unbedingt leichter...
Links: http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,782166,00.html
Klimawandel und die Rolle des Stickstoff in Europa
24.8. 2011
DIE WELT veröffentlichte bereits gestern einen Artikel, der sich mit der Stickstoffverwendung (als Dünger) in der europäischen Landwirtschaft beschäftigt. Danach setze sich der Trend eines größeren Stickstoffeinsatzes fort und verursache somit die Freisetzung des Treibhausgases "Lachgas".
Bundesregierung lehnt ein explizites "Klimaschutzgesetz" ab
23.8. 2011
Verschiedene Onlinemedien berichten heute über die ablehnende Haltung der Bundesregierung, ein explizites "Klimaschutzgesetz" einzuführen. DER DONAUKURIER beruft sich auf eine Regierungsantwort, die die bestehenden Gesetze (EEG-Gesetz) als ausreichend bezeichnet.
Senckenberg: Klimawandel eine Gefahr für die Vielfalt der Arten
22.8. 2011
Senckenberg, eine Gesellschaft für Naturforschung, untersucht am Beispiel von Wasserinsekten die Wirkung des Klimawandels auf die Artenvielfalt. Nach Angaben von YAHOO sei diese akut gefährdert, wenn die Temperatur bis 2080 um bis zu 4°C steigen würde. Die Tiere können sich offenbar nicht schnell genug an solche Änderungen (auch genetisch) anpassen.
Stadtplanung: Mehr Grün in Zeiten des Klimawandels
21.8. 2011
Großstädte können laut STUTTGARTER-ZEITUNG bei extrem heißen Sommertemperaturen um bis zu 8°C wärmer sein, als im Umland. Daher fordern Städteplaner bereits heute mehr Grünflächen in die Städte einzubinden, um eine zu erwartende Zunahme von Tropennächten in diesem Jahrhundert (>20°C) abzu"kühlen".
Gezielte Tier-Umsiedlungen in Zeiten des Klimawandels
20.8.2011
DAS HANDELSBLATT titelt heute "Fluchthelfer im Treibhaus Erde" und spricht damit die Möglichkeit an, dass Menschen diejenigen Tiere umsiedelt, die Temperaturänderungen nicht überleben bzw. sich nicht schnell genug anpassen können: "Der Mensch als Fluchthelfer im Treibhaus Erde."
SPON-Artikel zur Wanderung von Pflanzen und Tieren
19.8. 2011
SPIEGELONLINE schließt sich mit nachfolgendem Artikel demjenigen des Stern von gestern an und führt die Ergebnisse weiter aus: "Die Forscher glauben ... , dass ihre Arbeit als erste Studie überhaupt einen Zusammenhang zwischen der globalen Erwärmung der vergangenen 40 Jahre und der Verschiebung des Lebensraumes von Arten herstellt. Entscheidender Hinweis dafür sei die Tatsache, dass die größten Veränderungen bei Arten in den am stärksten erwärmten Regionen auftraten."
Links: http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,781006,00.html
Das Klima wandelt sich, Pflanzen und Tiere wandern
18.8. 2011
DER Stern schreibt von einer neuen britischen Untersuchung, wonach Pflanzen- und Tiere wegen wärmerer Temperatuen immer mehr in Richtung Erdpole oder in höher gelegene Regionen wandern. "Die Berechnungen zeigen, dass die Arten sich innerhalb eines Jahrzehnts knapp 17 Kilometer vom Äquator entfernen oder sich ihr Lebensraum rund 11 Meter bergaufwärts verschiebt."
Link: http://www.stern.de/wissen/natur/klimawandel-die-grosse-wanderung-hat-laengst-begonnen-1718113.html
Das e2democracy-Projekt - Beteiligungsverfahren zum Klimaschutz
17.8. 2011
UNI-Protokolle berichten vom Bremer e2democracy Projekt für Klimaschutz durch mehr Bürgerbeteiligung. Ein Anlass ist eine Preisverteilung für dieses Projekt durch die Deutsche UNESCO - Kommission am 26.9. 2011 in Kiel. Wichtig ist: "In lokalen Initiativen zum Klimaschutz sollen Teilnehmende für das Thema sensibilisiert und zu nachhaltigen Lernprozessen geführt werden."
Tropische Waldforschung, Bakterien, Streuschicht und CO2-Emissionen
16.8. 2011
SCIENXX berichtet vom Forschungsergebnis aus den Tropen, wo britische Forscher sechs Jahre lang das Wachstum der Bäume untersuchten. Mehr CO2 sorgte zunächst für ein besseres Wachstum, was wiederum zu mehr "Blattstreu" führte. Dies wiederum regte Bakterien an, das zunächst aufgenommene und gebundene CO2 wieder freizusetzen. Im Ergebnis könnte die bedeutsame CO2-Speicherung der Tropen durch diesen Effekt der Freigabe praktisch rückgängig oder redziert werden.
Link: http://www.g-o.de/wissen-aktuell-13782-2011-08-16.html