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Offizielle Zahlen zum Photovoltaik-Ausbau in China: 2013 wurden 12,92 Gigawatt installiert; Trend zu dezentralen Anlagen statt Großkraftwerken

Ende April 2014 meldete die nationale chinesische Energiebehörde NEA einen Photovoltaik-Zubau von 12,92 Gigawatt im Jahr 2013. Diese Zahl stimmt jedoch nicht ganz, da Daten einzelner Provinzen wie Jilin und Tibet noch nicht berücksichtigt wurden, berichtet SolarServer-Partner Asia Europe Clean Energy (Solar) Advisory Co. Ltd. (AECEA). Laut offiziellen Statistiken entfielen 12,12 GW auf Photovoltaik-Großkraftwerke, die restlichen 801 MW waren dezentrale Solarstrom-Anlagen.

Photovoltaik in China: Galoppiert der chinesische Markt im Jahr des Pferdes davon?

2013 entfiel rund ein Drittel des weltweiten Photovoltaik-Zubaus auf China. Die Rekord-Installation von PV-Anlagen mit 13 - 14 Gigawatt (2012: 5,04 GW) ist mehr, als jemals ein Land in einem einzigen Jahr schaffte. Die Asia Europe Clean Energy (Solar) Advisory Co. Ltd. (AECEA) erklärt im aktuellen Solar-Report , aus welchen Gründen China das im Januar 2013 offiziell verkündete Zubauziel von 10 GW um 3-4 GW übertraf.

Jahresrückblick 2013: Photovoltaik-Markt verschiebt sich nach Osten; Ausblick 2014: Weltweite PV-Märkte werden deutlich wachsen

Nach dem krisengeschüttelten 2012 war 2013 wieder ein besseres Jahr für die weltweite Solar-Industrie. 2012 begann mit einem Solar-Handelsstreit auf drei Kontinenten, die Preise entlang der gesamten Photovoltaik-Wertschöpfungskette brachen ein, und immer mehr Unternehmen mussten Insolvenz anmelden. 2013 änderte sich alles: Der Handelsstreit zwischen der EU und China wurde beigelegt, und selbst wenn die Situation nicht für alle Beteiligten zufriedenstellend ist, kehrte zumindest wieder ein gewisses Maß an Stabilität und Berechenbarkeit in der Solar-Industrie ein.

China wurde im dritten Quartal 2013 weltgrößter Photovoltaik-Markt und ist bereit für einen Multi-Gigawatt-Ausbau

Im Oktober 2013 hat NPD Solarbuzz Inc. (Santa Clara, Kalifornien, USA) eine neue Studie veröffentlicht, laut der 25 % der Photovoltaik-Nachfrage im dritten Quartal 2013 auf China entfielen (von insgesamt 9 Gigawatt). China treibt die Photovoltaik-Nachfrage mehr und mehr an. Das wirkt sich sowohl auf den weltweiten Endkundenmarkt aus als auch auf die Finanzlage der verbleibenden heimischen Hersteller“, kommentiert der Analyst Michael Barker. NPD Solarbuzz geht davon aus, dass Chinas Anteil an der globalen Photovoltaik-Nachfrage 2013 mindestens doppelt so groß sein wird wie 2011. Damals waren es 10 %.

Energy Forum 2013: Solarenergetische Gebäudekonzepte und Denkmalschutz sind kein Widerspruch

Die Stadt von morgen zeichnet sich durch Energieeffizienz und Nachhaltigkeit aus. Dabei spielt die Gebäudehülle eine wichtige Rolle. Bei älteren Häusern ist meist eine energetische Sanierung erforderlich. Wie auch bei Neubauten ist es hier sinnvoll, Photovoltaik- und solarthermische Anlagen zu integrieren und alte, ineffiziente Bauteile durch neue, aktive Materialien zu ersetzen oder zu ergänzen. Dies ist auch bei denkmalgeschützten Gebäuden möglich, sofern die Maßnahmen im Einklang mit den gesetzlichen Vorgaben zum Denkmalschutz sind. Praxisbeispiele und weitere innovative Ansätze zur gebäudeintegrierten Photovoltaik und Solarthermie wurden auf dem Energy Forum am 05./06.11.2013 in Brixen (Südtirol, Italien) präsentiert. Der Veranstalter Economic Forum (München / Bozen, Südtirol) brachte bereits zum achten Mal Architekten, Ingenieure, Wissenschaftler, Fassadenbauer sowie Vertreter der Solar- und Glasindustrie in der „Solar-Stadt“ an der Eisack zusammen.

Kleines Windrad als Ergänzung zur PV-Anlage: Die Lage ist entscheidend

Ähnlich wie mit einer Photovoltaik-Anlage kann mit einem kleinen Windrad vor Ort eigener Strom erzeugt werden. Die Kombination einer Solarstrom- und Kleinwindanlage bietet sich vor allem aufgrund der sich ausgleichenden Energieproduktion an: Mit einem Kleinwindrad wird oft dann Strom erzeugt, wenn die Sonne nicht scheint d.h. nachts und im Winter. Der Selbstversorgungsgrad kann mit einem PV-Kleinwind-System deutlich erhöht werden. Sollte eine Batterie vorhanden sein, kann diese kleiner dimensioniert werden, da das Laden der Batterie entlang der Tages- und Jahreszeiten gleichmäßiger geschieht.

Photovoltaik und Elektromobilität: Wirtschaftlichkeit von Solarstrom als Fahr-Strom zeichnet sich ab; Online-Rechner ermöglicht Kalkulation für den Betriebsalltag

Solarstrom ist bereits heute eine klimaneutrale und wirtschaftlich sinnvolle Option beim gewerblichen Einsatz von Elektrofahrzeugen. Die Erfolgsgeschichte der Photovoltaik in Deutschland zeigt nicht nur, dass Solarstrom im Zuge der Energiewende zu einem bedeutsamen Faktor der Elektrizitätsversorgung geworden ist. Sie eröffnet auch neue Wege zu einer CO2-freien und kostengünstigen Mobilität auf der Grundlage erneuerbarer Energiequellen: Dezentral erzeugter Strom aus Sonne und Wind kann direkt „an der Quelle“ geladen werden, im Betrieb, unterwegs oder zu Hause. Der aktuelle Solar-Report zeigt, wie Solarstrom als Fahrstrom attraktiv wird und wie Unternehmen als Pioniere auf Elektromobilität umsteigen.

Verwirrende Zahlen zur Photovoltaik-Kapazität und zu den Ausbauzielen Chinas

Mitte Mai 2013 bezeichnete ein Vertreter des chinesischen Entwicklungszentrums für erneuerbare Energien (CRED) Chinas Veröffentlichungspraxis zum Photovoltaik-Zubau öffentlich als „chaotisch“, da bis vor Kurzem noch einige Regierungsbehörden und angeschlossene Institute sehr unterschiedliche Zubauzahlen gemeldet hatten. Der Solar-Report vom August 2013 fasst eine Untersuchung der AECEA (Asia Europe Clean Energy (Solar) Advisory Co. Ltd.) zur Photovoltaik in China zusammen. Der Solarserver veröffentlicht den Beitrag mit freundlicher Genehmigung der AECEA.

Mehr Sonne als Schatten: Photovoltaik-Innovationen und Kostenentwicklung stellen die Weichen für ungebremstes Wachstum

Dass sich die internationale Photovoltaik-Branche in einem grundlegenden Wandel befindet, ist offensichtlich. Doch die oft negativen Schlagzeilen der letzten Monate trüben sowohl den Blick auf eine herausragende industrielle Erfolgsgeschichte als auch auf den künftigen wesentlichen Beitrag der Photovoltaik zur weltweiten Energiewende.

Photovoltaik-Jahresrückblick 2012: Vielschichtige Märkte im Umbruch

Wie zu erwarten, war 2012 ein schwieriges Jahr für die weltweite Photovoltaik-Industrie. Die Produktionskapazitäten waren durchweg zu hoch, und das sorgte für Preiseinbrüche entlang der Wertschöpfungskette, negative Margen und Verluste der Photovoltaik-Hersteller. Darauf folgten viele Insolvenzen und Übernahmen, aber auch Handelsstreitigkeiten zwischen den USA und China, der EU und China sowie Indien und allen anderen Ländern. Wie bereits im Vorjahr verdeckten diese Probleme den ständigen Fortschritt in den Photovoltaik-Märkten, in der Politik und Technologie.